Grundlegende Cybersicherheitstipps für Schulen, die oft übersehen werden
So erstaunlich es klingt: Bildungseinrichtungen gehören zu den Organisationen mit der schwächsten Cybersicherheit beim Schutz ihrer Daten.

So erstaunlich es klingt: Bildungseinrichtungen gehören zu den Organisationen mit der schwächsten Cybersicherheit beim Schutz ihrer Daten. Das ist kaum nachvollziehbar, wenn man bedenkt, welche Informationen sie über Schülerinnen und Schüler sowie über Eltern besitzen. Glücklicherweise gibt es moderne Alternativen wie eine Bildungssoftware, mit der sich diese Informationen zentral bündeln und angemessen absichern lassen.
Schulen sollten den Datenschutz keinesfalls vernachlässigen, denn sie verarbeiten sensible Daten wie etwa:
- Gesundheitsdaten
- Schulische Leistungsdaten
- Psychologische Daten
- Finanzdaten
- Persönliche und berufliche Daten
- Weitere sensible Daten
Umso wichtiger ist eine Bildungssoftware, die die Cybersicherheit der Schule verbessert und sowohl den Schülerinnen und Schülern als auch ihren Eltern die Gewissheit gibt, dass ihre Angaben korrekt verwendet werden und niemand sie missbraucht.
Es ist wirklich wichtig, dass Schulen ihr Bewusstsein für Datenschutz schärfen. Andernfalls drohen interne wie externe Schäden, die ihren Ruf und ihre Finanzen erheblich beeinträchtigen können, etwa durch Bußgelder oder Sanktionen.
Deshalb schauen wir uns genauer an, was Schulen derzeit möglicherweise übersehen und wie sie Abhilfe schaffen können.
Welche Bedeutung hat Cybersicherheit für Schulen?
Heute mehr denn je muss die Cybersicherheit an Schulen sehr hoch sein, denn nur so können Bildungseinrichtungen ihr wichtigstes Gut schützen: ihre Daten.
Zudem müssen Schulen in Kolumbien gemäß dem Datenschutzgesetz Ley 1581 von 2012 sicherstellen, dass die sensiblen Daten (überwiegend von Minderjährigen), die sie in ihren Systemen speichern, gut geschützt sind, um Bußgelder oder Sanktionen zu vermeiden.
Im Schulalltag verarbeiten Lehrkräfte und Schulleitung häufig Anwesenheitslisten, Noten oder psychopädagogische Daten, die nicht angemessen geschützt sind, weil sie ausgedruckt oder in einfachen Tabellen gespeichert werden.
Deshalb ist es notwendig, die Bedeutung der Cybersicherheit für solche Bildungseinrichtungen zu verstehen und aufzuzeigen, warum eine Bildungssoftware die beste Lösung ist, die sie einsetzen können.
Welchen Cybersicherheitsbedrohungen sind Schulen am häufigsten ausgesetzt?
Die größten Bedrohungen für die Cybersicherheit einer Schule sind mangelndes Wissen über das Thema und die leichte Verfügbarkeit von Werkzeugen, mit denen sich ein System angreifen lässt.
Zu den häufigsten zählen Social Hacking sowie DoS- oder Malware-Angriffe, mit denen Eindringlinge an das gelangen wollen, worauf sie es abgesehen haben: Daten.
Social Hacking versucht konkret, durch gezielt gesteuerte Handlungen das soziale Verhalten zu manipulieren; das übergeordnete Ziel ist der Zugriff auf vertrauliche Informationen.
Solche Angriffe sind an Schulen sehr verbreitet. Es gibt sogar bekannte Fälle wie den vom März 2019, bei dem einigen Schülern vorgeworfen wurde, eine schulische Informationsplattform gehackt zu haben, um ihre Noten zu ändern und ihre Anwesenheitsdaten zu verbessern.
Das zeigt, dass eine Schule sogar von ihren eigenen Schülerinnen und Schülern angegriffen werden kann. Jugendliche sind neugierig und verfügen heute über deutlich mehr technische Werkzeuge und Wissen über Cybersicherheit.
Auch wenn ihre Gründe, die Sicherheitsbarrieren ihrer Schule zu überwinden, „harmlos“ sein mögen, ist der Schaden für den Ruf der Schule enorm.
Hinzu kommt, dass Familien und Gesellschaft immer stärker für Datenschutz sensibilisiert sind. Der Diebstahl oder die Veränderung von Informationen durch Schüler oder andere externe Nutzer lässt die Schule daher nicht nur verwundbar erscheinen, sondern kann auch zu Klagen von Eltern oder sogar zu gesetzlichen Sanktionen führen.
Tipps, wie Schulen ihre Cybersicherheit erhöhen können
Die Daten einer Schule sollten in gemeinsamer Verantwortung liegen, wobei Schulleitung und IT-Abteilung die Hauptrolle spielen. Dennoch muss auch jede Abteilungsleitung die Daten in ihrem Zuständigkeitsbereich absichern.
So müssen Lehrkräfte beispielsweise ihre Notenbücher schützen, die Finanzabteilung den Umgang mit Geldern und die Abteilung für Aufnahme und Verwaltung die persönlichen und sensiblen Daten von Personal, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern.
Allerdings sind die Abteilungen nicht immer gut abgestimmt oder kommunizieren ausreichend miteinander, was dazu führen kann, dass die Sicherheit der Einrichtung vernachlässigt wird.
Es gibt eine Reihe bewährter Verfahren, die die IT-Abteilung in der Einrichtung umsetzen kann. Dazu gehören:
- Eine Informations- und Sensibilisierungskampagne zur Bedeutung eines sorgfältigen Umgangs mit Informationen durchführen.
- Dafür sorgen, dass die kritischen Prozesse der Einrichtung – etwa akademische Planung, Erfassung und Einsicht von Noten, Rechnungsstellung, Zahlungseingang, Forderungsmanagement und Kommunikation – auf einer einzigen Plattform abgewickelt werden.
Letzteres setzt eine Digitalisierung voraus, bei der alle Daten einer Bildungseinrichtung sicher auf einer einzigen Plattform gespeichert werden, etwa in einer Bildungssoftware.
Wie hilft eine Bildungssoftware Schulen, ihre Cybersicherheit zu stärken?
Viele Schulen nutzen heute zwar unterschiedliche digitale Lösungen, doch diese sind meist nicht integriert und decken nicht alle Anforderungen ab, die für einen wirksamen Datenschutz erfüllt sein müssen.
Deshalb ist eine Bildungssoftware wie Phidias die umfassendste Lösung, denn sie ermöglicht einen korrekten Umgang mit Informationen in der gesamten Schulgemeinschaft.
Für die oben genannten bewährten Verfahren bietet Phidias spezielle Werkzeuge, darunter:
- Zwei-Faktor-Authentifizierung.
- Single Sign-On über Google oder Office 365.
- Einstellbare Passwortstufen: schwach, mittel oder stark.
- Erinnerungen an den regelmäßigen Passwortwechsel.
- Vergabe von Rollen und Berechtigungen, sodass jeder Benutzer nur auf die Informationen zugreifen kann, die ihn betreffen – so wird eine missbräuchliche Nutzung verhindert, die der Schulgemeinschaft schaden könnte.
Das Beste daran: Versucht jemand, in ein Benutzerkonto einzudringen, benachrichtigt die Plattform per E-Mail darüber und sperrt das betroffene Konto automatisch, wenn die Versuche anhalten.
Darüber hinaus läuft die Bildungssoftware von Phidias in der Cloud auf der Infrastruktur von Amazon, was der Schule eine robuste Grundlage bietet. Zudem verfügt sie über Sicherheitszertifikate, die Schule und Nutzern Sicherheit geben.
Wenn Sie mehr über die Module von Phidias sowie die weiteren Werkzeuge und Lösungen dieser Bildungssoftware erfahren möchten, laden wir Sie herzlich ein, mit uns Kontakt aufzunehmen.
Schützen Sie die Daten Ihrer Schule!

