Multiple Intelligenzen: Leistungsbeurteilung an Schulen neu denken
Es ist Zeit, dass Ihre Schule einen qualitativen Sprung macht und ihre akademische Verwaltung auf die nächste Stufe hebt.

Es ist Zeit, dass Ihre Schule einen qualitativen Sprung macht und ihre Prozesse der akademischen Verwaltung auf die nächste Stufe hebt. In der heutigen Welt ist individualisierte Bildung unverzichtbar – und das bedeutet, Bewertungsstrategien so anzupassen, dass das einzigartige Lernpotenzial jeder Schülerin und jedes Schülers genutzt wird.
Möchten Sie auf ein Konzept setzen, das das gesamte Spektrum der Intelligenzen all Ihrer Schülerinnen und Schüler berücksichtigt? In diesem Beitrag erklären wir, wie Ihnen das mit einer Schulverwaltungssoftware gelingt.
Ein neuer Blick auf die Leistungsbeurteilung: der Ansatz der multiplen Intelligenzen
Lange Zeit galt menschliche Intelligenz als universeller, einheitlicher und unteilbarer Parameter, der sich mit numerischen Tests messen ließ. Dank der kognitiven Psychologie und der von dem Forscher Howard Gardner entwickelten Theorie der multiplen Intelligenzen wissen wir heute jedoch, dass jeder Mensch über mindestens acht verschiedene Intelligenzen verfügt, die er auf individuelle Weise und in unterschiedlicher Ausprägung kombiniert und nutzt.
Auch wenn es noch viele weitere geben mag, wurden mit dieser Theorie bislang folgende Intelligenzen identifiziert:
- Sprachlich
- Logisch-mathematisch
- Räumlich
- Körperlich-kinästhetisch
- Musikalisch
- Interpersonal
- Intrapersonal
- Naturalistisch
Früher setzten die gängigen Schulprüfungen standardisierte Instrumente ein, die nur einen Teil dieser Intelligenzen bewerteten. Heute wissen wir jedoch, dass alle gleichermaßen wichtig sind und dass ihre Entwicklung stark von Faktoren wie dem schulischen und kulturellen Umfeld beeinflusst wird. Um das Intelligenzprofil jedes Menschen umfassend zu würdigen, müssen Lernsysteme daher all diese Elemente berücksichtigen.
Vor diesem Hintergrund bietet uns die Technologie die Chance, die Art und Weise, wie wir unsere Schülerinnen und Schüler bewerten, grundlegend zu verändern und den Unterricht flexibler und stärker an ihren individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten auszurichten.
Hin zu einer effizienteren Leistungsbeurteilung: akademische Verwaltung mit einer Bildungssoftware
In einem Umfeld, in dem sich die Leistungsbeurteilung hin zu Lernprozessen auf Grundlage des individuellen Intelligenzprofils gewandelt hat, ist eine Software für die akademische Verwaltung das ideale Instrument, damit Schulen diesen neuen Ansatz in die Praxis umsetzen können.
Zum einen hilft sie Lehrkräften, die Talente, Fähigkeiten und generell die Lernweisen ihrer Schülerinnen und Schüler leichter zu erkennen. Zum anderen erhalten die Schülerinnen und Schüler Zugang zu digitalen Ressourcen, die zu ihrem eigenen Lerntempo passen. Folgende Funktionen einer Bildungssoftware tragen dazu bei:
Modul für Verlaufsdokumentation
Module für die Verlaufsdokumentation wie das von Phidias ermöglichen es, vielfältige Informationen über die Schülerinnen und Schüler zu erfassen (von schulischen Fragen bis hin zu psychologischen und gesundheitlichen Themen), um jede und jeden detailliert zu begleiten. So können Lehrkräfte und Schulpsychologen gemeinsam eine digitale Datenbank aus verschiedenen Formularen aufbauen und jede Schülerin und jeden Schüler ganzheitlich und individuell unterstützen.
Im schulischen Bereich kann die Schule so allen die Aufmerksamkeit schenken, die sie brauchen, um die Intelligenzformen zu fördern, die ihnen am schwersten fallen, und jene zu stärken, mit denen sie am liebsten lernen.
Berichte
Ein weiteres Werkzeug, das Schulen hilft, ihre didaktischen Strategien zu verbessern, sind Berichte: Sie machen den Lernprozess und die in verschiedenen Fachbereichen erzielten Noten nachvollziehbar. Da Bildungssoftware über diese Funktion verfügt, lässt sich die schulische Entwicklung jeder Schülerin und jedes Schülers verfolgen.
Der große Vorteil: Aus einer Perspektive, die den individuellen Lernprozess in den Mittelpunkt stellt, lässt sich genauer beurteilen, wie jede Schülerin und jeder Schüler das im Unterricht Gelernte verarbeitet.
Ergänzen lässt sich diese Funktion durch ein Education Intelligence-Werkzeug, das Berichte auf Grundlage großer Mengen korrelierter Daten sowie statistische Analysen und einen Blick auf die bisherige Entwicklung der Schülerinnen und Schüler bietet – für eine noch individuellere Begleitung.
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Virtuelles Klassenzimmer
Schließlich profitieren auch die Schülerinnen und Schüler in ihren Lernprozessen von einer Schulsoftware. Über die Werkzeuge des virtuellen Klassenzimmers steht ihnen zum Beispiel eine Vielzahl von Ressourcen zur Verfügung – etwa Bilder, Links, Workshops, Videos und Texte –, mit denen sie bei Bedarf in ihrem eigenen Tempo vorankommen. Das ist vor allem in Gruppen wichtig, in denen Wissen unterschiedlich schnell aufgenommen wird.
All dies zeigt: Das Wissen um die verschiedenen Arten von Intelligenz hat in der Bildung einen Paradigmenwechsel ausgelöst und markiert einen Wendepunkt in der Art, wie Lernen bewertet wird.
Deshalb ist es heute für jede Schule eine Notwendigkeit, den Reichtum der Vielfalt und die individuellen Ausdrucksfähigkeiten voll wertzuschätzen. Dieser Weg ist jedoch nicht ohne Herausforderungen. Um sie zu meistern, ist Technologie zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden, mit dem sich Bewertungsstrategien verändern und an einen flexibleren Ansatz anpassen lassen, der unterschiedlichen Lerntempi gerecht wird.
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